Der Film „Der subjektive Faktor“ von Helke Sander spielt in den Jahren 1967-1970 und kann als der Film über die 68er-Bewegung bezeichnet werden, deren Anliegen, Lebensumstände und Diskussionen er darstellt. Es gelingt ihm in eindrücklicher Weise, das damalige Lebensgefühl zu vermitteln, so dass auch Zeitgenoss*innen sagen: Das war real, das war unser Leben.
WeiterlesenSchlagwort: 1968
Schwarzer Humor für die Frauenbewegung
Für die taz habe ich einen Nachruf auf die Schauspielerin Charlotte Matthiesen und ihren Aktivismus in der autonomen Frauenbewegung der 70er und 80er Jahre in Westberlin geschrieben. Sie spielte auch im Film „Der subjektive Faktor“ von Helke Sander aus dem Jahr 1981 mit, der zugleich die Entstehung der Alternativszene porträtiert, in dem Matthiesen zuhause war.
Aufsatz über Marcuse und 1968 erschienen
Der Aufsatz „Herbert Marcuse and the West German student movement“, den ich gemeinsam mit Meike Gerber und Julian Volz erarbeitet habe, ist jetzt mit dem Marcuse-Handbuch „The Marcusean Mind“ bei Routledge erschienen.
WeiterlesenVerbindungslinien zwischen Krahl und dem „Anti-Ödipus“
Es ist alles andere als weit hergeholt, Krahl und Deleuze/Guattari zusammenbringen zu wollen. Elmar Kraushaar sagt: „Krahl war, wenn ich das so sagen darf, in gewisser Weise der deutsche Hocquenghem.“ Der Deleuze-Schüler Éric Alliez bezieht sich auf Krahl und hat die Verbindung zwischen Krahl und Deleuze in einem Seminar an der Uni Paris Saint-Denis diskutiert. Auch Antonio Negri zitiert Krahl und hat einiges mit ihm gemeinsam.
Ebenso gleichen sich die Kontexte beider Theorien: Beide versuchen eine genuin antiautoritäre und praktisch revolutionäre Theorie für die historisch aktuellen Bedingungen zu entwickeln, unter expliziter Kritik des traditionellen Marxismus wie auch des liberalen bzw. ödipalen Subjekts, und unter durchgehender Reflexion der emanzipatorischen Impulse der 68er-Bewegung.
WeiterlesenSammelband über Krahl erscheint im Oktober
Unser Sammelband „Für Hans-Jürgen Krahl. Beiträge zu seinem antiautoritären Marxismus“ erscheint im Oktober im mandelbaum Verlag. Es geht um 1968, Adorno-Kritik, Vermittlung von Theorie und Praxis und vieles mehr.
Ankündigungstext:
WeiterlesenSeminar WiSe „Der Geist von 1968 und das Verhältnis von Ökonomie und Kultur“
Im Wintersemester gibt’s am Institut für Kulturwissenschaft der HU ein Seminar von mir, voraussichtlich wieder Mittwoch 10-12 Uhr, leider immer noch online.
Das Thema ist das erste Kapitel meiner Diss. Ich freu mich auf euch! Hier der Ankündigungstext:
WeiterlesenDie Postmoderne konnte sich das Scheitern von 1968 nicht eingestehen
Man muss die radikale Postmoderne, die ein neues Zeitalter anbrechen gesehen hat, verstehen als den Geist der Revolution von 1968 – der sich nicht eingestehen konnte, dass die Revolution 1968 gescheitert ist.
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