Faschismus-Buch in zweiter Auflage erschienen

Soeben ist die zweite Auflage meines Buchs Die Faschisierung des Subjekts erschienen, für die ich das Buch gründlich durchgesehen und korrigiert habe.

Eine echte Neuerung gibt es auch: Ein vorangestelltes Zitat von Hans-Jürgen Krahl, in dem dieser im Jahr 1965 tatsächlich exakt das Projekt formuliert hat, das ich (ohne Kenntnis dieses Zitats) in meinem Buch angegangen habe: Eine Entstehungsgeschichte des Faschismus aus dem spätbürgerlichen Bewusstsein, für die auch Heidegger noch einmal diskutiert werden müsse, so Krahl.

Diese Projektskizze haben wir (mit Meike Gerber, Julian Volz) im Nachlass Krahls bei unseren Recherchen im Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung gefunden (genau gesagt hat Meike dieses Dokument gefunden). An dieser Stelle nochmal vielen Dank an das Archiv für die freundliche Unterstützung!

Rezension von Alexander Häusler in der Antifa-Zeitung “Lotta”

Der Rechtsextremismusforscher Alexander Häusler (FH Düsseldorf) hat in der aktuellen Ausgabe der antifaschistischen Zeitung “Lotta” eine insgesamt sehr wohlwollende Rezension meines Buchs “Die Faschisierung des Subjekts” veröffentlicht (Lotta #85, Winter 2021/22, S. 80) und eine eindeutige Leseempfehlung gegeben. Er spricht jedoch auch einen Punkt kritisch an, der meine Aussage betrifft, dass die SA nicht faschistisch sei. Darin steckt allerdings eine wichtige Diskussion:

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Die gestrige Buchvorstellung im IZ Frankfurt

Vielen Dank an alle, die gestern da waren, für die tolle Veranstaltung und die intensive Diskussion! Es war großartig und hat mir sehr Spaß gemacht. Besonderen Dank an die Gruppe Aurora und die Gegenbuchmasse, die die Veranstaltung ermöglicht haben.
(Und auch wenn man es den Fotos nicht ansieht, der Raum war voll mit über 50 Gästen, so dass mich das große Interesse wirklich sehr gefreut hat.)