Hegel

[Thesen und Arbeitsansatz zu Hegel:] Lukács: Gesellschaft der Freundinnen und Freunde der Philosophie Hegels. Hegel und die Revolution: Ausgangspunkt ist die Revolution, schließlich Vergeistigung und Logifizierung. Hegel in seiner Zeit historisch darstellen und durch diese historische Verortung hindurch für die Gegenwart rekonstruieren. Linie Marx, Luxemburg, Kritische Theorie usw.

[Betätigung mit Hegel:] Zu Hegel hingeführt wurde ich von dem Münchner Philosophen, Psychologen und Publizisten Wolfram Pfreundschuh, der mir einen von Marx und Freud sowie von einer durch 1968 vermittelten Kulturkritik ausgehenden Zugang zu Hegel eröffnete. Hegels Texte genauestens und ausführlich studiert habe ich dann in den hervorragenden Hegel-Seminaren an der LMU München, mit Hauptaugenmerk auf der Rechtsphilosophie und der Phänomenologie des Geistes. Seit Frühling 2026 biete ich die von mir entwickelte Stadtführung „Hegel gegen den Antisemitismus“ in Berlin an.

Genauer zum Projekt Arbeit an der Kulturtheorie. Kritik der Phänomenologie des Geistes: Orientiert und inspiriert von Pfreundschuhs Arbeit an einer systematischen Kritik der kapitalistischen Kultur — die in ihren ersten Bearbeitungsständen in den 1970er Jahren stark von der Phänomenologie des Geistes ausging — empfand ich die üblichen ‚amtlichen‘ Lektüren der Phänomenologie im Sinne einer Erkenntnistheorie und Einleitung in die Philosophie oder eines noch ‚unreifen‘ romantischen Hegel als ungenügend, während mir zugleich aus der Rückgang aus den kritischen Subjekt-, Kultur- und Ideologiedebatten der letzten Jahrzehnte auf die Phänomenologie als notwendig erschien, um deren Verkürzungen, Fehlstellen, Widersprüche und unauflösbaren Polemiken zu überwinden. Aus dieser doppelten Motivation entwickelte ich das Buchprojekt — meine Dissertation — Arbeit an der Kulturtheorie. Kritik der Phänomenologie des Geistes, das mich seither beschäftigt.

Vorträge und Veröffentlichungen zu Hegel

Hegel und die Revolution
praefaktisch.de, 09.09.2025
Vortrag 11. Juni 2025, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin

Vortrag über Herr und Knecht im Kolloq „Probleme des Marxismus“

Vortrag „Spekulatives bei Hegel – Wert bei Marx“
Tagung „Das Fortleben des Idealismus in der Kritischen Theorie“, 19.-21. Februar 2020, TU Berlin

Vortrag „‚Ich bin ich selbst‘ und ‚Kampf um Anerkennung‘. Eine materialistische Ausbeutung von Hegels Subjekttheorie“
Workshop „Subjekt & Gesellschaft. Autonomie & Unterwerfung“, 13. April 2019, TU Berlin

„Arbeit am Ideologiebegriff. Eine materialistische Ausbeutung von Hegels Religionsbegriff“
Konferenz „Ideologien und Ideologiekritik“, 29.11.-01.12.2018, LMU München

Hegels Theorie des individuellen Selbst als Theorie der Subjektivität im Kapitalismus. Eine Untersuchung der „Phänomenologie des Geistes“ auf Basis der Marxschen Hegel-Kritik
In: Sarah Bianchi (Hrsg): Auf Nietzsches Balkon III. Beiträge aus der Villa Silberblick, Bauhaus Universitätsverlag, Weimar 2018

Georg Bertram: Hegels „Phänomenologie des Geistes“. Ein systematischer Kommentar (Rezension)
Widerspruch. Münchner Zeitschrift für Philosophie 65/2018

Vortrag „Hegels Theorie des individuellen Selbst in der Phänomenologie des Geistes
Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar, 2. Juni 2016

Albrecht Koschorke: Hegel und wir. Frankfurter Adorno-Vorlesungen
Widerspruch. Münchner Zeitschrift für Philosophie 62/2015